Was Unternehmen falsch verstehen, wenn sie „Recherche“ automatisieren wollen.
Automatisierung gilt in vielen Unternehmen als der logische nächste Schritt, sobald Prozesse zu zeitaufwendig, zu teuer oder zu fehleranfällig werden.
Das betrifft besonders einen Bereich, der im Alltag erstaunlich viel Zeit bindet: Recherche.
Unternehmen investieren enorme Ressourcen in das Sammeln, Prüfen und Aufbereiten von Informationen über Märkte, Zielgruppen, Unternehmen und Ansprechpartner – undsind gleichzeitig unzufrieden mit dem Ergebnis.
Der Wunsch ist klar:
Recherche soll schneller gehen, günstiger werden und idealerweise automatisiert ablaufen.
Doch genau an diesem Punkt entsteht ein grundlegendes Missverständnis.
Recherche & Kontaktaufbereitung ist kein einzelner Prozess.
Viele Unternehmen behandeln Recherche wie eine klar definierte Aufgabe:
„Finde Unternehmen aus Branche X.“
„Suche Ansprechpartner mit Rolle Y.“
„Trage die Daten in eine Liste ein.“
Und genau so versuchen sie auch zu automatisieren.
Das Problem:
Recherche besteht nicht aus einem Schritt, sondern aus einer Kette von Entscheidungen.
Welche Unternehmen sind überhaupt relevant?
Nach welchen Kriterien wird gefiltert?
Welche Signale sind wichtig und welche nicht?
Welche Daten sind vergleichbar?
Was bedeutet „qualifiziert“ eigentlich wirklich?
Wer diese Fragen nicht sauber beantwortet hat, automatisiert am Ende nur Unklarheit.
Der häufigste Fehler: Tools statt Struktur
Wenn Unternehmen von „automatisierter Recherche“ sprechen, meinen sie in der Praxis oft:
ein neues Tool
einen Datenanbieter
ein Scraping-Skript
eine KI, die „irgendwas zusammenfasst“
Doch ohne klare Struktur entsteht daraus kein Mehrwert.
Denn Tools ersetzen keine Entscheidungen.
Sie beschleunigen nur das, was bereits definiert ist.
Wer unklare Kriterien hat, bekommt automatisiert schlechte Ergebnisse, nur eben schneller.
Automatisierung ohne Zielbild verstärkt Chaos
Ein weiteres Missverständnis:
Recherche wird automatisiert, ohne zu wissen, wofür die Daten später genutzt werden sollen.
Häufig fehlen Antworten auf Fragen wie:
Wird das Ergebnis für Vertrieb, Strategie oder M&A genutzt?
Geht es um Erstansprache oder Priorisierung?
Brauchen wir Vollständigkeit oder Tiefe?
Einmalige Analyse oder dauerhafte Markttransparenz?
Ohne dieses Zielbild entstehen Datensammlungen, die zwar umfangreich sind, aber operativ kaum nutzbar.
Excel-Listen wachsen, Dashboards entstehen, doch Entscheidungen werden nicht besser.
Warum Automatisierung oft an Akzeptanz scheitert
Viele Automatisierungsprojekte scheitern nicht technisch, sondern organisatorisch.
Sales, Marketing, Strategie oder Business Development vertrauen den Daten nicht,
weil sie nicht nachvollziehen können:
woher sie kommen
wie sie entstanden sind
warum bestimmte Unternehmen priorisiert wurden
Das Ergebnis:
Teams recherchieren „zur Sicherheit“ trotzdem manuell nach.
Automatisierung läuft, wird aber nicht genutzt.
Was erfolgreiche Unternehmen anders machen
Unternehmen, bei denen Recherche wirklich funktioniert, automatisieren nicht einfach Datenbeschaffung, sie automatisieren Marktverständnis.
Sie beginnen nicht mit Tools, sondern mit Struktur:
klare Definition des Zielmarkts
eindeutige Kriterien
nachvollziehbare Logiken
vergleichbare Datenpunkte
reproduzierbare Ergebnisse
Erst danach kommt Automatisierung ins Spiel als Verstärker, nicht als Ersatz.
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